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Der Tod eines Menschen ist eine der sensibelsten und emotionalsten Situationen im Leben. In dieser Zeit ist es entscheidend, sich auf einen Bestatter verlassen zu können, der sowohl fachlich kompetent als auch einfühlsam handelt. Deshalb wird die Einführung der Meisterpflicht im Bestatterhandwerk nicht nur als notwendig, sondern als dringlich angesehen. Die Meisterpflicht soll dafür sorgen, dass Bestatter die notwendige Ausbildung und Erfahrung mitbringen, um eine würdevolle und sichere Bestattung zu gewährleisten.
Das Bestatterhandwerk hat weit mehr Verantwortung, als nur einen toten Körper zu versorgen. Es umfasst die Betreuung der trauernden Angehörigen, die fachgerechte Versorgung des Verstorbenen und die Organisation aller Abläufe bis hin zur Beisetzung. Diese Aufgaben erfordern nicht nur technisches Wissen, sondern auch psychologische Sensibilität und ethisches Verhalten. Mit der Einführung der Meisterpflicht wird sichergestellt, dass Bestatter über diese umfassende Qualifikation verfügen.
Seit der Novellierung der Handwerksordnung im Februar 2020 zählt der Bestatterberuf zum Vollhandwerk (B1). Dies bedeutet, dass Bestatter zukünftig als Meister ausgebildet werden müssen, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Bisher reicht ein einfacher Gewerbeschein aus, um als Bestatter tätig zu werden – eine Praxis, die angesichts der hohen Verantwortung und der notwendigen Fachkenntnisse nicht länger tragbar ist.
Das Bestattungsgewerbe spielt eine zentrale Rolle in der Gefahrenabwehr. In Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie zeigte sich, wie wichtig eine hygienische Totenversorgung für die öffentliche Gesundheit ist. Eine Bestattung muss unter Einhaltung sämtlicher Gesundheits- und Sicherheitsstandards erfolgen, um potenzielle Risiken zu minimieren. Der Meisterbrief garantiert, dass Bestatter die erforderlichen Kenntnisse in der hygienischen Totenversorgung besitzen und so die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten können.
In einer Zeit, in der Naturkatastrophen, Seuchen und Epidemien zunehmend Herausforderungen darstellen, ist eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich unerlässlich. Das Bestatterhandwerk hat sich als Teil der kritischen Infrastruktur etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr.
Eine Bestattung ist ein einmaliges Ereignis, das nicht rückgängig gemacht werden kann. Die Angehörigen müssen sich in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens auf den Bestatter verlassen können. Die Einführung der Meisterpflicht stärkt das Vertrauen in die Branche, da Kunden sicher sein können, dass sie von einem qualifizierten und ethisch verantwortungsbewussten Bestatter betreut werden. Ein Bestattermeister bringt nicht nur technisches Wissen mit, sondern auch die Fähigkeit, einfühlsam und respektvoll mit Trauernden umzugehen.
Besonders in schwierigen Fällen, wie dem Tod eines Kindes oder durch Suizid, ist es unerlässlich, dass Bestatter professionell und sensibel vorgehen. Die Meisterausbildung umfasst daher auch die psychologische Vorbereitung auf solche Extremsituationen.
Das Bestatterhandwerk ist mehr als nur ein Beruf – es ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. Es spiegelt die Werte und Traditionen einer Gesellschaft wider. Mit der zunehmenden Individualisierung der Gesellschaft steigen auch die Ansprüche an die Bestattungskultur und die Beratungsleistung von Bestattern. Der Meisterbrief garantiert, dass Bestatter diesen Ansprüchen gerecht werden.
Auch die interkulturelle Kompetenz spielt eine immer wichtigere Rolle. In einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft ist es wichtig, dass Bestatter in der Lage sind, die unterschiedlichen kulturellen Bedürfnisse und Rituale zu berücksichtigen. Die Meisterpflicht trägt dazu bei, den kulturellen Reichtum und die Vielfalt des Bestattungswesens zu bewahren.
Die Meisterpflicht im Bestatterhandwerk ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie garantiert nicht nur die fachliche Qualität der Bestattungsdienste, sondern auch die ethische Verantwortung im Umgang mit Trauernden und Verstorbenen. In Krisenzeiten, aber auch im alltäglichen Leben, spielt das Bestatterhandwerk eine wichtige Rolle in der Gefahrenabwehr und im Schutz der öffentlichen Gesundheit. Darüber hinaus trägt es dazu bei, die kulturellen Werte einer Gesellschaft zu bewahren und weiterzuentwickeln. Eine würdige Bestattung ist nicht nur ein Menschenrecht – sie ist auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
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